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Asphaltverdichtung

Poröser Asphalt

Poröser Asphalt wird in vielen Bereichen immer beliebter. Seine Hauptvorteile liegen in der geringeren Belästigung durch Spritzwasser bei Regenwetter sowie in der maßgeblich verringerten Aquaplaninggefahr. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Reifen bedeutend weniger Lärm verursachen. Es wurden Verringerungen um bis zu 9 Dezibel im Vergleich zu herkömmlichem Asphalt gemessen. Drainageasphalt verfügt über einen höheren Lufthohlraumgehalt, oftmals sogar bis zu 20 %. Das bedeutet, dass bei der Verdichtung Vorsicht geboten ist. Wird der Asphalt zu stark verdichtet, gehen die Drainageeigenschaften verloren, wird er zu wenig verdichtet, wird der Belag vorzeitig beschädigt. Die Verschleißdecke von Drainageasphalt ist wartungsintensiver als eine standardmäßige Verschleißdecke. Um ein Verstopfen der Entwässerungskanäle zu verhindern, muss die Decke gereinigt und nach ca. fünf Jahren erneuert werden. 

 

Verbindungen und Verdichtung

Bei Verschleißdecken treten Schäden am häufigsten an Verbindungsstellen auf. Die Spur, die als erstes gelegt wird, verfügt über keine Kantenbegrenzung. Dadurch wird die Verdichtung erheblich erschwert. Dieses Phänomen wird durch ein schnelles Abkühlen des Asphalts sowie die Tatsache verursacht, dass der Asphalt während der Verdichtung buchstäblich verdrängt wird. Durch die Anwendung eines Kantenverdichters wird die Qualität der Verbindungsstelle verbessert. Es muss auch darauf geachtet werden, dass beim Legen der zweiten Spur genügend Material zum Verdichten zur Verfügung steht. Ist die zweite Spur zu dünn, kann für den neu gelegten Asphalt nicht mehr die passende Dichte erreicht werden.